Diese 9 Vorsätze für das neue Jahr sollten alle Mütter unbedingt fassen

Written by: verwirrtemami

Published on: Januar 1, 2020

Jeden Januar machen wir das. Wir geloben, dass wir es im kommenden Jahr besser machen werden, indem wir Neujahrsvorsätze machen, die leider nur ein kleiner Prozentsatz von uns tatsächlich einhält.

Wir geloben, dass wir aufhören werden, zu viel Süßes zu essen, Wein zu trinken, dass wir viermal die Woche ins Fitnessstudio gehen werden und meditieren.

Wir versuchen, sofort unsere lebenslangen Gewohnheiten zu ändern und neue hinzuzufügen, und jedes Mal scheitern wir.

Wie wär’s, wenn wir dieses Jahr einfachere, sanftere und achtsamere Vorsätze ausprobieren? Solche, auf die wir uns einfacher konzentrieren können und die wir tatsächlich einhalten.

Und solche, durch die wir am Ende vielleicht nicht schlanker, aber die uns zu besseren, glücklicheren und spirituell gesünderen Müttern machen werden. Hier sind einige Ideen:

1. Vergleiche dich nicht mit anderen

Als Menschen haben wir die natürliche Neigung, uns mit anderen zu vergleichen, in der Hoffnung, Zufriedenheit zu erlangen. Aber ich sage dir – dich mit anderen zu vergleichen wird dich nie weiterbringen!

Es wird nur das Gegenteil bewirken! Du wirst immer jemanden treffen, der reicher, attraktiver, erfolgreicher und intelligenter ist als du selbst. Vergleiche werden dir nur dein Selbstwertgefühl rauben und du wirst dich anderen unterlegen fühlen!

Tue das bitte nicht! Es ist eine komplette Verschwendung deiner Energie. Deine Kinder, dein Haus, dein Auto, dein Job, deine Urlaube, dein ganzes Leben gehört dir und niemandem sonst.

Alles, was dir gegeben wurde und was du hast, ist das, was du haben solltest. Die Nachbarn? Deine Freunde in den sozialen Netzwerken? Sie sind nicht deine Familie.

2. Hör auf, zu versuchen, die beste Freundin deines Kindes zu sein

Sie müssen dich nicht rund um die Uhr mögen, und es ist okay für sie, enttäuscht und traurig und frustriert zu sein.

Es ist normal, von deinem Teenager gelegentlich das gefürchtete „Ich hasse dich, Mama“ zu hören, die Chancen stehen gut, dass du das auch öfter gesagt oder gedacht hast, auch wenn du eine gute Bindung zu deiner Mutter hattest.

Sie sind einfach in der Phase, wo sie gegen alles rebellieren.

Kinder und Jugendliche brauchen nicht nur Grenzen, sie sehnen sich auch insgeheim danach, also mach weiter und ziehe es durch.

Sei dabei fest und unerschütterlich, und betrachte dich selbst als Gewinnerin in der Erziehung, jedes Mal, wenn du ein Augenrollen, ein Fußstampfen und ein Kopfschütteln bekommst. Sie brauchen ein Vorbild, keine beste Freundin.

3. Sei dankbarer

Wusstest du, dass Dankbarkeit ein Muskel in deinem Geisteszustand ist, den du jeden Tag trainieren musst? Und ich meine jeden einzelnen Tag. Meiner ist viel zu oft außer Form.

Ich muss diesen Muskel ernsthaft mehr trainieren. Und das solltest du auch.

Ob du nun täglich eine Liste von den Dingen machst, für die du dankbar bist, oder ob du lieber meditierst – du musst dich konsequent auf das konzentrieren, wofür du ehrlich und wahrhaftig dankbar bist.

Dankbarer im Leben zu sein bedeutet, dass du auch glücklicher, gelassener und zufriedener mit allem bist, was um dich herum passiert.

4. Ruf deine Eltern an

Wenn du das Glück hast, eine intakte Familie zu haben, rufe sie um Gottes willen mehr als einmal in der Woche an.

Ich weiß, dass du beschäftigt bist; vielleicht nörgeln sie zu viel, und vielleicht kritisieren sie dich für jede Entscheidung, die du im Leben getroffen hast, und du wünschst dir wirklich, du könntest mit ihnen nur ein paar SMS austauschen und dass es damit geregelt wäre.

Ruf sie trotzdem an. Ich kann dir versprechen, wenn sie weg sind, wird dein Herz sich danach sehnen, diesen Anruf zu machen und ihre Stimme noch einmal zu hören. Hey, sie haben dich großartig erzogen. Sind sie es nicht wert?

5. Trainiere – nicht deinen Körper, sondern deinen Geist

Wenn du dich nicht an das letzte große Buch erinnern kannst, das du gelesen hast, beweg deinen Arsch in die Bibliothek. Wenn du jeden Tag die Zeit findest durch vier verschiedene Social-Media-Apps zu scrollen, hast du dieses Jahr auch Zeit, ein paar klasse Romane zu verdauen.

Deine Gehirnsynapsen werden dir dankbar sein. Tritt einem Buchclub bei oder starte es langsam und lies einen alten Lieblingsroman, denn auch das zählt. Und mal ehrlich, was riecht besser als ein Buch?

6. Sei eine bessere Freundin

Einfach gesagt, fange an, mehr Zeit für die Frauen in deinem Leben zu finden. Starke weibliche Bindungen sind sowohl für deinen Verstand als auch für den deiner Freundinnen wichtig.

Rede mit ihnen, ermutige sie, hör dir ihre Meinungen an und sei ein Resonanzboden für ihre verrückten Träume und Ziele. Irgendwann ziehen deine Kinder tatsächlich aus und du wirst feststellen, dass du sie brauchst. Und zwar heftig.

7. Mehr Ruhe, weniger Reaktion

Du hast es schon mal gehört – lasse dich nicht leicht verärgern!

Ebenso solltest du nicht zu vorschnell Ratschläge erteilen, wenn du eigentlich nur zuhören solltest, und du musst aufhören, sofort mit Ärger auf Dinge zu reagieren, wenn es in Wirklichkeit nur um „kleine Dinge“ geht.

Warte ein oder zwei Stunden, bevor du jemandem, der es nicht wirklich verdient hat, verärgert eine E-Mail sendest und du musst damit aufhören, in angespannten Situationen sofort aus der Haut zu fahren, nur um die Worte, die du ausspuckst, gleich wieder zu bereuen.

Einatmen, ausatmen, pausieren und dann sprechen. Oder einfach nicht sprechen. Du wärst erstaunt über das, was du hörst, wenn du ruhig bist.

8. Leg das Telefon weg

Ich bediene mich auch zu häufig meines Smartphones, anstatt die Zeit effektiver zu nutzen. Aber ich gelobe  dieses Jahr aufrichtig – wenn ich nicht gerade jemanden anrufe, um einen echten verbalen Austausch zu haben (keine SMS!) – mein Handy zu boykottieren!

Mein Ehepartner und ich sind es beide leid, Sklaven dieses kleinen Bildschirmes zu sein. Genug ist genug!

9. Meckere nicht über das Chaos

Es wird nie sauber sein, bis du in Rente gehst und die Chaoten für immer verschwinden. Und ich weiß, dass eine Spüle voller Geschirr und überquellende Wäschekörbe Tag für Tag bedrückend sein können, aber es wird für eine Weile anhalten.

Meckern bewirkt nichts anderes, als den Bluthochdruck aller Familienmitglieder im Haushalt zu erhöhen.

Die besten Familien haben oft sehr unordentliche Häuser, und solange ein Fernsehteam nicht vor der Türschwelle steht, gibt es keinen Grund sich deshalb aufzuregen. Das Geschirr wird sich für das nächste Jahrzehnt stapeln, akzeptiere es lieber, anstatt dich zu stressen.

Diese 9 Vorsätze für das neue Jahr sollten alle Mütter unbedingt fassen