Aus diesem Grund gebe ich meiner Tochter die Erlaubnis, deinem Sohn in die Eier zu treten

Kinder&Erziehung
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Es gab einen Artikel, der letztes Jahr von Ashley Fuchs geschrieben wurde, mit dem englischen Titel „The Reason My Daughter May Punch Your Son“. Als ich den Artikel las, war meine Tochter im Kindergarten. In meinen Gedanken war sie Jahre von dieser Art von Bel√§stigung entfernt, also las ich ihn, und ich teilte ihn, aber ich verinnerlichte ihn nicht so, wie es einige meiner Miteltern taten. Weil ich dachte, ich h√§tte mehr Zeit.

Es stellte sich heraus, dass meine Zeit abgelaufen ist.

„Mami, ich wurde heute gemobbt“, sagte sie, als wir von der Schule nach Hause gingen.
“ Gemobbt?“ Ich habe nachgefragt. Ich mag das Wort nicht. Ich denke, dass es manchmal √ľberstrapaziert und herumgeworfen wird, und es viel mir schwer zu glauben, dass mein freches, sehr unabh√§ngiges kleines M√§dchen m√∂glicherweise tyrannisiert werden k√∂nnte, also fragte ich sie ein wenig. Sie neigt dazu, dramatisch zu sein, und als wir nach Hause kamen, sagte sie, dass einige Jungs sie auf dem Spielplatz verfolgten. Ich sagte ihr, sie solle nicht mehr mit ihnen spielen, wenn sie sie nerven, und das war’s. Wir setzten unseren Tag fort.

Schnell vorw√§rts zum Abendessen, wo sie es wieder erw√§hnte. Wir gehen immer durch unsere H√∂hen und Tiefen des Tages, und als sie an der Reihe war, ihr Tief zu sagen, sagte sie: „Einige Jungs haben mich heute ge√§rgert.“ Da dies das zweite Mal war, dass sie es erw√§hnte, habe ich mich intensiver damit besch√§ftigt.

„Sag mir genau, was passiert ist“, sagte ich. Sie fuhr fort, zu sagen, dass einige Jungen ihren Hintern auf dem Spielplatz schlugen, und als sie ihnen sagte, sie sollten aufh√∂ren, nannten sie sie pausb√§ckig und lachten √ľber sie.

Das ist richtig. Zwei Jungen legten ihre H√§nde auf meine Tochter, und als sie ihnen sagte, sie sollten aufh√∂ren, nannten sie sie fett und machten sich √ľber sie lustig. Lass das eine Sekunde einwirken.

Willst du wissen, wo sie das gelernt haben? Ich habe eine Idee. Ich wette, du auch.

Wut kochte in mir, aber ich zermalmte es und fragte sie, was sie als nächstes tat. Sie sagte, sie sagte es dem Lehrer, und der Lehrer sagte ihnen, sie sollten aufhören, aber das taten sie nicht.

Je mehr ich zuh√∂rte, desto w√ľtender wurde ich.

Sie zeigte mir auf meinem eigenen Hintern, was sie taten, und es kann nur als tastend beschrieben werden, aber das hat sie nicht verstanden. WEIL SIE 6 IST!

Wir diskutierten, wie unangemessen und inakzeptabel es war/ist, und ich lobte sie daf√ľr, dass sie das Richtige tat, indem sie das dem Lehrer sagte.

Sie legte den Kopf hin und sagte: „Morgen verstecke ich mich in der Pause.“

Ich zog sie an mich heran und hob ihr Kinn hoch, damit sie mir in die Augen sehen konnte, und ich sagte: „Nein, du wirst nicht zulassen, dass zwei Jungs deine Freizeit ruinieren. Du wirst nicht zulassen, dass sie dir deinen Spa√ü nehmen. Sie brechen die Regeln. Wenn sie das morgen tun, sagst du: ‚Lass deine H√§nde von mir.‘ Wenn sie nicht aufh√∂ren, sag es dem Lehrer. Wenn sie dich weiter bel√§stigen, drehst du dich um und trittst ihnen auf die F√ľ√üe, oder trittst ihnen in die Schienbeine oder in die Eier, und wenn du √Ąrger bekommst, sag deinem Lehrer, er soll mich anrufen.“

Ich erkl√§rte ihr, dass sie vielleicht im B√ľro des Direktors landen w√ľrde und dass wir uns darum k√ľmmern w√ľrden, wenn wir m√ľssten, aber ich stellte sicher, dass sie wusste, dass sie befugt war, sich zu verteidigen.

Unsere Jungs lernen von uns. Es ist nicht angeboren, dass, wenn ein M√§dchen nein sagt, sie sofort dazu √ľbergehen, sie fett oder h√§sslich zu nennen. Das ist gelerntes Verhalten. Deine Aufgabe als Mutter und als Vater ist es, daf√ľr zu sorgen, dass deine S√∂hne (und T√∂chter) es besser wissen.

Ich kann dir sagen, wenn ich erfahren w√ľrde, dass mein Sohn ein M√§dchen so ber√ľhrt h√§tte, wie diese Jungen meine Tochter ber√ľhrt haben, oder mit einem anderen Kind so gesprochen h√§tte, wie sie es taten, dann h√§tte das schwerwiegende Folgen f√ľr unser Haus. Er wei√ü es besser. Ihm wurde beigebracht, alle Menschen, alle Frauen, deine T√∂chter zu respektieren, also wenn er dort aus der Reihe tanzt, will ich es wissen.

Eltern, lehrt eure S√∂hne (und T√∂chter), dass sie nirgendwo jemanden ber√ľhren d√ľrfen, dass die R√ľckseite meiner Tochter nicht f√ľr ihre H√§nde ist, dass sie, wenn sie ihre H√§nde auf mein Kind legen, nicht damit davonkommen werden, weil sie sich so gut wie m√∂glich verteidigen wird. Und das k√∂nnte beinhalten, deinem Sohn direkt in die Eier zu treten.